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Richtig Einkaufen gehen

Lebensmittelverschwendung vermeiden


10 Tipps um richtig Einzukaufen:

  1. Vorbereitung: Schaue was du kochen möchtest, was du noch an Vorräten zuhause hast.
  2. Einkaufszettel schreiben: Nur wer weiß was er braucht kauft nicht Dinge die man gar nicht braucht. Außerdem ist man viel schneller mit dem Einkaufen fertig, als wenn man Planlos durch den Laden läuft
  3. Nicht mit leeren Magen einkaufen gehen: Wenn man hungrig zum einkaufen geht kauft man viel mehr als man eigentlich kaufen wollte. Dies bedeutet nicht nur mehr Müll sondern auch dass man mehr Geld ausgibt. Schön Satt zum Einkaufen sparrt Müll und Geld.
  4. Kaufe Frische Lebensmittel statt Fertigprodukte, so kannst du diese schonend zubereiten und weißt genau was du isst. Nebenbei sparrst du auch hier nicht nur Verpackungsmüll sonder auch wieder Geld.
  5. Schaue dir die Produkte genau an: Gerade bei frischen Lebensmittel wie Obst und Gemüse ist es wichtig, dass diese nicht schon im Laden Schimmel haben.
  6. MHD- Mindesthaltbarkeitsdatum: achte auch für wann du welche Mahlzeit geplant hast. Lebensmittel sind auch nach Ablauf des MHDs noch genießbar (siehe Beitrag MHD). Oft findet man im Laden Produkte deren Mindesthaltbarkeitsdatum die nächsten Tage abläuft, diese sind oft sogar reduziert. Auch hier kann man wieder Geld sparren und Lebensmittel vor der Entsorgung retten.
  7. Kaufe nur so viel wie du auch brauchst: Auch wenn die Großverpackung etwas günstiger ist, wenn die hälfte im Müll landet hat man nicht wirklich daran gespart und die Lebensmittel verschwendet.
  8. Fleisch und Fisch frisch kaufen: Kaufe diese Lebensmittel am besten in der Metzgerei oder Fischmarkt deines Vertrauens. Dort weiß du, dass diese frisch sind. Willst du auf Nummer sicher gehen, sehe dir das Fleisch oder den Fisch genauer an. Farbe und Konsistenz sollten richtig sein und keine Druckstellen haben. Um die Massentierhaltungen nicht zu unterstützen kaufe kein billig Fleisch. Esse weniger Fleisch, maximal 1 Mal die Woche. Oder versuche es mal mit Vegetarisch oder Veganer- Ernährung.
  9. Versuche die Unterbrechung der Kühlkette so gering wie möglich zu halten. Am besten Kühlakkus in die Tasche packen. Nehme den direkten Weg nachhause und versorge die zu kühlenden Produkte in Kühlschrank oder Gefrierfach.
  10. Bio Produkte: Bei Bio Produkten wird bestimmte Düngemittel und synthetischen Pestiziden verzichten. Diese Dünger und Pestizide sorgen dafür, dass die Böden nicht mehr so Fruchtbar sind. Natürlich sind diese Produkte etwas teurer aber man tut der Umwelt etwas gutes und sich selber auch.

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Wochenplan & Einkaufsliste

Lebensmittelverschwendung vermeiden


Laut WWF werden Lebensmittel für rund 12 Milliarden Menschen produziert, viele davon gehen aber schon vor dem Verzehr verloren. Viele landen einfach in der Tonne

Jährlich landen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Pro Kopf sind dies umgerechnet etwas 75 kg. Private Haushalte sind für ca. 39 % der Lebensmittelabfälle verantwortlich (Quelle: WWF).

Eine richtige Planung ist das A & O

Wochenplaner/ Essplaner helfen, somit kauft man auch nur dass ein, was auf dem Einkaufszettel steht. Desto weniger kauft man unnötiges und stattdessen nur was man auch wirklich braucht.

Es ist doch einfach ermüdend, wenn man von einem Stressigen Tag nachhause kommt und beim Blick in den Kühlschrank merkt, dass man nicht die Zutaten zuhause hat die man für seine Mahlzeit bräuchte. Man erst einmal überlegen muss, was man den überhaupt kochen soll, während die Kinder schon hungrig auf ein essen warten. Dabei gerät man manchmal schon ganz schön ins Schwitzen.

Mit einem Wochenplaner kann man sich diesen Ärger ersparen. Nicht nur das, sondern auch die Zeit. Anstatt dass man ewig im Einkaufladen überlegt was man denn benötigt, kann man mit einem Einkaufzettel diese Zeit verkürzen. Indem man genau weiß was dann genau was für die Gerichte gebraucht wird.

Suche dir eine Tag aus an dem du deine Woche planst. Zusammen mit Mitbewohnern, Partner oder Familienmitglieder macht das ganz noch mehr Spaß. Gerade bei Kinder sorgt die gemeinsame Planung, dass diese öfter bereit sind auch nicht so beliebte Gerichte zu essen.

Schaut euch dabei auch euren Alltag an, damit schnelle Gericht dann gekocht werden wenn man weniger Zeit hat oder an freien Wochenenden auch mal ein aufwendigeres Gericht gekocht werden kann.

Doch eine Zutat vergessen zu kaufen?

Vielleicht lässt sich diese Zutat auch ersetzten. Wer zum Beispiel vergessen hat Eier zu kaufen kann diese durch Bananen, Apfelmus oder Essig ersetzten.

Schaue einfach im Internet was es für Alternativen gibt.

Ist es eine Unersetzbare Zutat, kann man auch schauen ob man das Gericht nicht mit einem anderen Tag tauscht.

Was sollte man beachten?

Damit man sich gesund und ausgewogen ernährt sollte man seinen Wochenplan so gestallten, dass der Nährstoffbedarf gedeckt ist.

Doch was heißt ausgewogen?

Ausgewogen heißt abwechslungsreichen Lebensmittel zu Essen, die vor allem unseren Nährstoffbedarf(Kohlenhydrat, Fette und Eiweiß) abdecken und uns wichtige Vitamine und Mineralstoffe liefern.

Essen wir viel einseitig oder immer das selbe gewöhnt sich unsere Zunge daran und schaltet unwichtige Geschmackszellen aus. Auch kann es zu verschiedenen Krankheiten kommen.

Übergewicht, Gelenk- und … Probleme sind häufig die Folge.

Dabei bedeutet ausgewogene Ernährung nicht, auf etwas verzichten zu müssen – ganz im Gegenteil: Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet Genuss und Vielfalt und kann einfach in den Alltag integriert werden.

Dazu gehört reichlich trinken, mindestens 1,5 Liter am Tag.

..an Apple a day keeps the doctor away oder „5 a day“, fünf am Tag

5 Portionen Obst und Gemüse am Tag (2 Obst und 3 Gemüse etwa 600 -800g)

Kohlenhydrate sind unsere Ernergieboten, sie versorgen unseren Körper mit der Power die wir für den Tag und sogar für den Schlaf brauchen.

Diese finden wir vor allem in Getreide, Getreideprodukte, Kartoffel, Reis und Hilsenfrüche. Am besten sind Vollkornprodukte, diese sind zusätzlich reich an Ballaststoffe.

Ballaststoffe sind kein Ballast sonder helfen die Verdauung anzuregen. Man fühlt sich auch länger satt und beugt somit auch Übergewicht vor. Auch für die Darmflora sind sie sehr gut.

Eiweißprodukte

Proteine:

Sie liefern wichtige Bausteine, sogenannte Ammonosäuren. Sie sind für Aufbau und Erhalt von Muskel, Knochen., Organen, Knorpel, Haut, Haaren und Nägel veranwortlich.

Zu den Proteinen gehören:

Tierische Eiweiße:

  • Fleisch, Fisch
  • Milchprodukte und Eier

Pflanzliche Eiweiße:

  • Getrocknetet Weizenkeime, Hanf- und Chiasamen
  • Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Chaminions, Kresse, Spinat und Brokkoli

Fette und Öle

Das kleinste Segment des Ernährungskreises gehört den Ölen und Fetten. Sie sind Träger der Vitamine A, D, E und K sowie Lieferanten für lebensnotwendige Fettsäuren. Neben der Menge kommt es hier vor allem auf die Qualität an.

Tipps für die Gestaltung eines Essensplans:

  • 1 x Auflauf
  • 1 x Eintopf
  • 1 x Suppe
  • 1 x Wunschessen
  • Wer nicht Vegetarier oder Veganer ist: Eine Malzeit mit Fleisch und eine mit Fisch

Ideen gerade für Familien aber auch für Alleinstehende:

Wie wäre es mit einer Mottowoche zum Beispiel Italienische Woche mit verschieden Italienischen Gerichten, oder Asiatisch. So könnt ihr neue Rezepte ausprobieren und sorgt somit für Abwechslung.

Wochenplaner zum Download

https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/?L=0

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Welt Hunger

Was ist Hunger?

Wenn man mal eine Weile nichts gegessen hat, so macht sich der Magen oft schnell bemerkbar. Er beginnt zu knurren. Wir verspüren Hunger.

Dies liegt an Vorgängen in unserem Körper. Je leerer der Magen wird, kontraktiert sich der Magen, diese Kontraktionen spüren wir als Magen knurren. Dabei spielen jedoch noch ganz andere Dinge eine Rolle, unter anderem Insulinspiegel oder auch Hormone. Die Verdauung des Menschen ist ein sehr Komplexer Vorgang.

Fachleute teilen Hunger auch noch in verschwende Kategorien ein:

  • Akuter Hunger (Naturkatastrophen, Krisen, Kriege, Dürre und Ernteausfall)
  • Chronischer Hunger (längeranhaltender Zustand, Aufnahme von zu wenig Nährstoffen durch z. B. schlechte Einkommensverhältnisse)
  • Verborgener Hunger (Nährstoffmangel von Einseitiger -Ernährung wie z. B. Reis)

Mehr als 800 Millionen Menschen hungern. Jeden Tag sterben etwa 24000 an den Folgen von Hunger.

Alle 10 sec stirbt ein Kind unter 5 Jahren an Hunger.

Was sind die Gründe für Hungerleiden?

Zum einen ist es natürlich das Wachstum der Bevölkerung; Rund 7,77 Milliarden Menschen leben hier zusammen auf der Erde, laut Prognosen sollte sich die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,74 Milliarden erhöhen.

  • Ungleiche Verteilung; Vermögen und Armut
  • Korruption, illegaler Landraub
  • Hoher Standart der Industrieländer
  • Krisen, Konflikte und Kriege
  • Naturkatastrophen und Ernteausfälle
  • Klimawandel (auch durch z.B. Abholzung des Regenwaldes)
  • hoher Fleischkonsum

Ein weiterer Grund ist die Verschwendung von Lebensmitteln:

Laut WWF werden Lebensmittel für rund 12 Milliarden Menschen produziert.

Viele davon gehen aber schon vor dem Verzehr verloren und viele davon landen einfach in der Tonne.

Was kann man gegen Welt-Hunger tun?

Viel muss von Politik und Wirtschaft gesteuert werden. Aber auch jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten:

Quelle: https://www.welthungerhilfe.de/hunger/

https://www.unicef.de

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Die Richtige Lagerung der Lebensmittel

Lebensmittelverschwendung vermeiden


Oft ist der Grund warum Lebensmittel im Müll landen, weil sie verdorben sind bevor man sie verzehrt hat.

Doch warum verderben Lebenmittel:

Durch die im Lebensmittel enthaltenen Enzyme wird der Zerstezungsprozess ausgelößt. Es können auch andere Ursachen sein wie Bakterien oder Pilze, physikalische Ursache wie Temperaturen oder Feuchtigkeit aber auch der Befall von Schädlingen kann die Ursache sein, dass ein Lebensmittel verdirbt.

Gerade der Lagerort der Lebensmittel spielt dabei eine wichtige Rolle;

Trockene Lebensmittel wie zum Beispiel Mehl, Gewürze, Nudeln, Reis, Getreide, Nüsse,… gehören in geschlossene Schränke und sollten nach der Öffnung auch in geschlossene Vorratsbehältnisse gefüllt werden oder luftdicht verschlossen werden, damit sie vor Feuchtigkeit und Schädlingen oder aber auch intensiven Lichteinfall geschützt sind.

Kaffee sollte damit er schön aromatisch bleibt luftdicht, trocken, kühl und möglichst dunkel gelagert werden, dasselbe auch bei Gewürzen.

Damit frische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Backwaren und Milch- oder Fleischprodukte auch lange frisch bleiben ist dabei eine gute und richtige Lagerung sehr wichtig.

Schnell verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte gehören auf jedenfalls sofort in den Kühlschrank. Eine lange Unterbrechung der Kühlkette sollte vermieden werden.

Die Temperaturen in den Kühlschränken betragen etwas 4- 8 °C und sorgen dafür, dass der Stoffwechsel und das Wachstum der Mikroorganismen verlangsamt wird und somit der Zersetzungsprozess verzögert wird.

Kühlschrank ist nicht gleich Kühlschrank:

Was gehört wohin?

Oberste Fach:

  • Das oberste Fach ist das wärmste, dort kommen Lebensmittel hin die schnell verzehrt werden oder übrig gebliebenes. Super eignet sich dieses Fach auch für Schokostreichcreme, Butter oder Marmelade.

Mittleres Fach:

  • Das mittlere Fach ist nochmal etwas kühlen und eignet sich super für die Lagerung der Milchprodukte wie Joghurt aber auch Wurst und Streichcremen.

Unteres Fach:

  • In dem untersten Fach ist die Temperatur meist nicht mehr als 4 °C und somit perfekt für leicht verderbliche Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch, Wurst oder Fisch.

Gemüsefach:

  • Wie schon der Name verrät lagert man dort das Gemüse. Für eine längere frische wickle das Gemüse oder den Salat in ein fettes Geschirrtuch oder lege es in eine Frischhaltedose.

Kühlschranktür:

  • In den Kühlschranktüren ist es am wärmsten, hier kann man Getränke, Soßen, Eingelegtes oder im Eierfach auch die Eier lagern.

Eier müssen nicht zwingend in den Kühlschrank. Oft steht auf den Packungen drauf ab wann diese eine Kühlung benötigen. Um eine Kontamination (zum Beispiel von Salmonellen) anderer Lebensmittel zu vermeiden ist es wichtig die Eier nicht neben anderen Lebensmittel zu lagern. Im Kühlschrank sollten sie am besten in einem Eierfach gelagert werden.

Nicht jedes Gemüse und Obst gehört in den Kühlschrank:

Ist’s hier daheim? Kommt’s in den Kühlschrank rein!

Obst und Gemüse aus der Region sollte im Kühlschrank gelagert werden. Damit es lange frisch bleibt am besten im Gemüsefach, in einer Frischhaltebox oder am besten in einem Stofftuch umwickelt lagern, dies schütz vor dem Austrocknen.

Südfrüchte wie Zitronen oder Orangen oder Tropenfrüche kommen nicht in den Kühlschrank, die mögen diese kalten Temperaturen nicht. Das gleiche gilt auch für Gemüse aus den wärmeren Regionen wie zum Beispiel Zucchini, Paprika oder Tomaten.

Es gibt Sorten die Ethylen absondern. Dieser Stoff sorgt dafür dass der Reifeprozess schneller fortschreitet. Zu diesen Sorten gehören unter anderem Tomaten und Bananen aber auch anderes Obst und Gemüse. Bei diesen Sorten sollte man schauen, dass diese nicht neben anderen Sorten Lagern, da diese sonst schneller kaputt gehen.

Grundsätzlich gilt natürlich Lebensmittel nicht in die pralle Sonne.

Kartoffeln und Zwiebeln lagert man ab besten im Keller, dunkel und trocken.

Öl: nicht im Kühlschrank, es reicht dunkler Ort

Brot: Luftdurchlässig verpacken am besten in ein Geschirrtuch, damit es nicht schimmelt, auf keinen Fall im Kühlschrank. Um Brot länger haltbar zu machen kann dieses eingefroren werden und später bei Zimmertemperatur langsam auftauen lassen.

Hartes Brot vom Vortag einfach mit etwas Wasser bestreichen und kurz nochmal in den Backofen geben. Hilft auch dass nicht mehr, kann man daraus Paniermehl, Croûtons für einen Salat oder Knödel herstellen.

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Lebensmittelverschwendung vermeiden

Tipp 1

Vorhandenes Checken und aufbrauchen

Schaue was sich noch in den Vorratsschränken befindet und beginne erstmal damit diese aufzubrauchen, viele Sachen liegen dort ewig und würden sonst evtl im Müll Landen. 

Auch bei der Umstellung auf Plasikfrei ist es sinnvoll erst einmal die Sachen zu verbrauchen, als das diese unbenutzt oder halb leer in den Müll wandern.

Verschenkt Dinge die ihr nicht mehr verwenden möchtet.

Vorrat im Blick behalten

Wichtig dabei ist die Vorratsschränke so gut es geht nach Kategorien zu ordnen (Wie Backen, Getränke, Snacks, Frühstück, usw). Sachen dir viel genutzt werden sollten in Griffnähe gelagert werden. Anderes wie zum Beispiel Nudeln oder Backsachen kann man separieren. Gib deinen Vorräten einen festen Platz.

Sortiere immer nach Verfallsdatum, neues kommt nach hinten und älteres nach vorne.

Regelmäßige Kontrolle der Vorrats ist sehr wichtig.

Auch der Lagerort der Lebensmittel spielt eine wichtige Rolle;

Trockene Lebensmittel wie zum Beispiel Mehl, Gewürze, Nudeln, Reis, Getreide, Nüsse,… gehören in geschlossene Schränke und sollten nach der Öffnung auch in geschlossene Vorratsbehältnisse gefüllt werden oder luftdicht verschlossen werden, damit sie vor Feuchtigkeit und Schädlingen oder aber auch intensiven Lichteinfall geschützt sind.

Kaffee sollte damit er schön aromatisch bleibt luftdicht, trocken, kühl und möglichst dunkel gelagert werden, dasselbe auch bei Gewürzen.

Damit frische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Backwaren und Milch- oder Fleischprodukte auch lange frisch bleiben ist dabei eine gute und richtige Lagerung sehr wichtig.

Schnell verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte gehören auf jedenfalls sofort in den Kühlschrank. Eine lange Unterbrechung der Kühlkette sollte vermieden werden.

Eier müssen nicht zwingend in den Kühlschrank. Oft steht auf den Packungen drauf ab wann diese eine Kühlung benötigen. Um eine Kontamination (zum Beispiel von Salmonellen) anderer Lebensmittel zu vermeiden ist es wichtig die Eier nicht neben anderen Lebensmittel zu lagern. Im Kühlschrank sollten sie am besten in einem Eierfach gelagert werden.

Nicht jedes Gemüse und Obst gehört in den Kühlschrank:

Ist’s hier daheim? Kommt’s in den Kühlschrank rein!

Obst und Gemüse aus der Region sollte im Kühlschrank gelagert werden. Damit es lange frisch bleibt am besten im Gemüsefach, in einer Frischhaltebox oder am besten in einem Stofftuch umwickelt lagern, dies schütz vor dem Austrocknen.

Südfrüchte wie Zitronen oder Orangen oder Tropenfrüche kommen nicht in den Kühlschrank, die mögen diese kalten Temperaturen nicht. Das gleiche gilt auch für Gemüse aus den wärmeren Regionen wie zum Beispiel Zucchini, Paprika oder Tomaten.

Es gibt Sorten die Ethylen absondern. Dieser Stoff sorgt dafür dass der Reifeprozess schneller fortschreitet. Zu diesen Sorten gehören unter anderem Tomaten und Bananen aber auch anderes Obst und Gemüse. Bei diesen Sorten sollte man schauen, dass diese nicht neben anderen Sorten Lagern, da diese sonst schneller kaputt gehen.

Grundsätzlich gilt natürlich Lebensmittel nicht in die pralle Sonne.

Kartoffeln und Zwiebeln lagert man ab besten im Keller.

Öl: nicht im Kühlschrank, es reicht dunkler Ort

Brot: Luftdurchlässig verpacken am besten in ein Geschirrtuch, damit es nicht schimmelt

MHD- Mindesthaltbarkeitsdatum

Mindesthaltbar heißt nicht ab dem nächsten Tag tödlich

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nach EU-Richtlinien vom Hersteller anzugeben. Es gibt nur wie es ungeöffnet und nach sachgerechter Aufbewahrung die Qualität des Lebensmittels garantiert ist und dient zur Absicherung der Unternehmen. Dieses Datum ist kein Verfallsdatum. Nach dem Ablauf sind viele Lebensmittel häufig noch weiterhin lange halt- und verzehrbar.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum muss Gekennzeichnet werden (Mindestens Haltbar bis XX.XX.XXXX)

Dann gibt es noch ein Verbrauchsdatum. Dieses finden wir auf leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch. Auf diesen steht, dass sie bis zu einem gewissen Datum verbraucht werden sollen. Diese dürfen nach Ablauf diesem Datum auch nicht mehr verkauft werden. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, da diese wegen hoher Keimbelastung zu einer Lebensmittelvergiftung führen können.

Produkte ohne MHD-Pflicht:

  • frischem Obst, frischem Gemüse und Kartoffeln
  • Alkoholische Getränke ab 10 vol %
  • Backwaren
  • Speisesalz (außer jodiertes Speisesalz)
  • Zucker
  • Zuckerwaren und Kaugummi
Quelle: https://www.tafel.de

Auf die Sinne verlassen

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatumüberschritten, verlassen sie sich auf Ihre Sinne. Bevor Lebensmittel im Müll landen sollte man sie erst einmal anschauen. Ist Schimmel oder Verfärbungen zu sehen sollte das Lebensmittel entsorgt werden. Ist dies nicht der Fall einfach mal daran riechen. Bei Milchprodukten riecht man sofort ob diese säuerlicher riechen. Und zu guter letzt die Geschmacksprobe. Schon beim ersten Biss merkt man ob etwas gut ist oder nicht.

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Nachhaltigkeit

Was ist Nachhaltigkeit überhaupt?

Nach·hal·tig·keit

/Náchhaltigkeit/

Substantiv, feminin [die]

  1. längere Zeit anhaltende Wirkung
  2. a. Forstwirtschaft: Forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann b. Ökologie: Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann

Das ist das 3 Säulenmodel aus dem die Nachhaltigkeit besteht.

Soziale Nachhaltigkeit: Bildung und Ausbildung, Gerechtigkeit, Gleichhalt, Bekämpfung Armut und Wohlstand für alle 

Ökonomie(Wirtschaft): Fairer Handel, Gleichgewicht der Natur bewahren

Ökologie: Klimaschutz, Ressourcenschutz

Es bedeutet also dass man mit bedacht handeln soll, dass man sich genau überlegt was sein tun für Auswirkungen hat und versucht nicht mehr zu verbrauchen als man wirklich braucht und was wieder nachwachsen kann. Damit es auch in Zukunft diese Erde gibt und dass alle Lebewesen wie auch Tiere und Pflanzen an nichts fehlt und Gleiche Rechte für alle.

Die SGDs (Substainable Development Goals) sind 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung und wurden von den vereinten Nationen (UN) zur politischen Zielsetzung festgesetzt und soll der nachhaltigen Entwicklung dienen. Am 01.01.2016 trat sie in Kraft und hat eine Laufzeit von 15 Jahren, also bis 2030. Sie wurde in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der MDGs (Millenniums-Entwicklungsziele) entworfen, der Unterschied ist dass dieser insbesondere die Entwicklungsländer betraf, die SDGs gelten für alle Staaten.

Die 17 Ziele sind:

  1. Keine Armut
  2. Kein Hunger
  3. Gesundheit und Wohlergehen
  4. Hochwertige Bildung
  5. Geschlechtliche Gleichheit
  6. Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
  7. Bezahlbare und saubere Energiegewinnung
  8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  9. Industrie, Innovationen und Infrastruktur
  10. weniger Ungleichheiten
  11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
  12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
  13. Maßnahmen zum Klimaschutz
  14. Leben unter Wasser
  15. Leben am Land
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten und sein Leben nachhaltiger gestalten. 

Heute schon an morgen denken, dann wir wollen doch alle das unsere Nachfolger ein schönes Leben auf dieser Erde haben.

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Fasten -Start

7 Wochen Müll und Plastik- Fasten


Heute ist es soweit wir starten unsere Fastenzeit. Ab heute heißt es 7 Wochen so wenig Müll wie es nur geht zu machen und so gut es geht auf Plastik zu verzichten.

Auf Plastik zu verzichten heißt nicht vorhandene Plastiksachen nicht mehr zu benutzen oder sogar die Plastik- Versperdosen weg zu werfen und nachhaltigere Sachen zu kaufen. Nein, die Sachen die ihr habt solltet ihr bis zu deren Ende verwenden. Wichtig ist nur, dass bei Neuanschaffungen darauf geachtet werden sollte ob das Material langlebig ist und nachhaltig Produziert wurde.

Möchtet ihr euer Leben aber generell auf Plastikfrei umstellen Aufgrund der Tatsache von Mikroplastik und Schadstoffen verschenkt die Sachen lieber als sie in die Tonne zu werfen, andere freuen sich sicher darüber.

In den nächsten Wochen zeigen wir euch wie ihr Müll vermeiden könnt.

Vorab ein paar Tipps auf was man die nächsten Wochen achten oder verzichten kann:

Tipps:

  • Überlege dir beim Kauf ob du die Sachen auch wirklich brauchst, oft kaufen wir durch unsere Emotionen viele Sachen die wir eigentlich nie brauchen
  • Lebensmittel vor allem Gemüse unverpackt kaufen, man kann die Menge genau anpassen und verschwendet somit keine Lebensmittel 
  • Koche frisch, es spart dir nicht nur unnötige Verpackungen sondern ihr spart auch Geld und tut eurer Gesundheit etwas gutes
  • Nehm einen Stoffbeutel oder Rucksack zum einkaufen mit
  • To Go: Hab immer deine Trinkflasche dabei, so musst du bei Durst nicht extra kaufen, To-Go Kaffee-Becher und Mealprep retten dich vor unnötigen Plastik und Verpackungsmüll
  • Kaffeekapseln oder Pads sind Müll pur
  • Feste Seife, festes Shampoo
  • Putzmittel selber herstellen
  • Reparieren statt kaufen

Schau dir genau an wo und wann bei dir Müll entsteht und überlege dann was man machen kann diesen Müll zu vermeiden oder minimieren.

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7 Wochen Less-Waste-Challenge

Gegen Lebensmittelverschwendung

Müll- und Plastik-Fasten


Viele Menschen Fasten in der Zeit zwischen Aschermittwoch unf Ostern und verzichten dabei auf ganz unterschiedliche Dinge.

Jeder kann für sich selbst entscheiden auf was man in dieser Zeit verzichten möchte.

Beim Fasten geht es darum, diese Zeit zu nutzen um sich seinen Lebensstil und die Gewohnheiten genauer anzuschauen und zu überdenken. Neue Perspektiven zu finden. Schlechte Gewohnheiten abzulegen.

Viele verzichten da zum Beispiel auf Alkohol, Süßigkeiten, Fernsehen oder Fleisch.

Wie wäre es denn mit Fasten auf Müll und Plastik?

7 Wochen lang bis Ostern

Wir möchten diese Zeit nutzen für eine Challenge

  • 7 Wochen Less-Waste
  • 7 Wochen lang Müll reduzieren und Plastikfasten
  • 7 Wochen etwas Gutes tun für unsere Erde

Wer möchte bei dieser Challenge dabei sein?